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Mittwoch, 10. November 2010

Meine persönlichen Top 25: Beste Filme

Da die Artikel, an denen ich derzeit arbeite, recht umfangreich werden, dachte ich, es wäre zumindest mal wieder Zeit für ein Ranking, obgleich ich das für die Serien eigentlich schon wieder aktualisieren könnte, aber jetzt sind erstmal die Filme dran. Ich habe bewusst nicht "Lieblingsfilme", sondern "Beste Filme" geschrieben, da es viele Filme mit großem Unterhaltungswert gibt, die man gerne und häufig guckt, die aber nicht unbedingt auch filmische Meisterwerke sind - so liebe ich zwar "Indiana Jones" oder "Pirates of the Caribbean" und zähle alle Teile zu meinen absoluten Lieblingsfilmen, aber sie sind halt in aller erster Linie Popcorn-Kino und haben nicht wie etwa "Star Wars" das Kino revolutioniert. Seht diese Top25 also dieses spezielle Mal mehr als eine Art Querschnitt von Filmen, die in vier Kategorien von mir Bestnoten bekommen: Unterhaltungswert, Anspruch bzw. Originalität, filmische Umsetzung und meine ganz subjektiven Vorlieben. So finden sich in dem Ranking jetzt viele Filme, die ich großartig finde, aber dennoch erst ein- oder zweimal geguckt habe, weil sie so düster, bedrückend oder traurig sind, dass man sie sich nur schwerlich allzu oft zu Gemüte führen kann. Es sind aber auch Komödien darunter... kann sein, dass ich vielleicht sogar was vergessen habe, aber ich wollte mich auf 25 beschränken und das ist jetzt ein Querschnitt durch die Filme, die ich große Klasse finde - bei Filmreihen und dergleichen hab ich mich mal auf einen Teil daraus beschränkt, weil es sonst drohen würde, zu einseitig zu werden:

25. "In meinem Himmel": Den Film habe ich ja vor kurzem erst in einer Review vorgestellt, weshalb ich mich mal ganz kurz fasse und sage: der beste Film von Peter Jackson, der nicht auf einem Roman von John Ronald Reuel Tolkien basiert.



24. "Der Goldene Kompass": Leider, leider hat New Line Cinema die Reihe drangegeben und wird die anderen beiden Bände von Pullmans religions- und gesellschaftskritischer Fantasy-Saga "His Dark Materials" wohl nicht mehr verfilmen. Obgleich sich die Produktionsfirma auch schon beim ersten Teil nicht so recht traute, ebenso hart mit religiösen Institutionen ins Gericht zu gehen wie der Roman, ist die Adaption dennoch mehr als sehenswert - dennoch würde ich jedem raten, die Bücher zu lesen.



23. "Sieben": Natürlich muss David Fincher einen Platz in den Top25 haben und für mich ist "Sieben" sein cleverster Thriller. Ich liebe die düstere Atmosphäre und die wirklich logische, stringente Handlung, bei der man nie das Gefühl hat, die Macher wollten einem künstlich etwas vorenthalten. Der Film ist spannend und stimmig zugleich, was leider immer seltener wird.



22. "Die üblichen Verdächtigen": Gleich der nächste Thriller mit Kevin Spacey im Anschluss und hierzu ist wohl wirklich alles gesagt. Großartiger Thriller mit toller Besetzung. Spannung bis zum Schluss, denn das Ende hat es wahrlich in sich.



21. "Jurassic Park": Da es früher mal mein absoluter Lieblingsfilm war (ehe ich "Psycho kannte und bevor Platz #1 im Kino lief), konnte ich diesen Meilenstein der Filmgeschichte kaum außenvor lassen. Es ist gewiss nicht gerade der tiefgründigste Film aller Zeiten, doch zwischen all den Special-Effect-Dinos schimmert dennoch eine Kritik an Wissenschaft, Forschung und Fortschritt durch und es bleibt doch die Mahnung Ian Malcolms: "Ihre Leute waren nur daran interessiert, ob sie es schaffen konnten oder nicht. Ob sie es tun sollten, die Frage stellte sich keiner."



20. "Und täglich grüßt das Murmeltier": Eine reine Komödie wollte ich dann doch drin haben und über diesen Film kann ich mich auch nach Jahren noch köstlich amüsieren. Viele Sprüche haben längst Kultstatus - ein oft kopierter Geniestreich mit Bill Murray in absoluter Bestform... aber einen besseren Film hat er dann doch gemacht und zwar...



19. "Lost in Translation": Was soll man zu dem Film sagen? Außer, dass zumindest ich die meiste Zeit nur Japanisch verstanden habe. "Lost in Translation" besticht letztlich durch seine Einfachheit - in diesem Film wirkt nichts konstruiert, die Dinge passieren ganz beiläufig und so wirkt alles wie ein kurzer Ausschnitt aus dem Leben zweier Menschen, über die wir nur die nötigsten Informationen erhalten. Es ist eine Episode, wie sie jeder zeit auf der Welt passieren kann, ein winziger Blick in den Zeitraum im Leben der beiden Protagonisten, in dem sie einander begegneten. Anfang und Ende sind offen. Gleichzeitig karikiert Sofia Coppola das Aufeinanderprallen zweier Kulturen.



18. "Per Anhalter durch die Galaxis": Und gleich die nächste Adaption einer meiner Lieblingsromane. Douglas Adams selbst schrieb vor seinem frühen Tod noch einen Großteil des Drehbuches selbst und so ist die Neuverfilmung seiner Kult gewordenen Science-Fiction-Satire fast so gut wie das Buch selbst - der intelligenteste Nonsens, der je geschrieben oder verfilmt wurde. Und immer dran denken: Handtuch nicht vergessen!



17. "Sweeney Todd": Sowohl stellvertretend für die wenigen gescheiten Musical-Filme als auch für den exzentrischen, aber brillanten Tim Burton kommt auf Platz 17 die Verfilmung des blutigen Kult-Musicals über den Jack The Ripper der Friseursinnung: Sweeney Todd alias Benjamin Barker. Tolle Schauspieler, eindrucksvolle Bilder, Dramatik und düstere Musik. Ein genialer Film, an dem ich mich weder sattsehen noch -hören kann.



16. "Die Verurteilten": Okay, der Film ist in so einem Ranking ja schon fast obligatorisch und sicher die beste vieler hervorragender King-Verfilmungen. Wie so oft bei Stephen King ist die Geschichte düster und in diesem Fall auch sehr realitätsnah, da - eher untypisch für Stephen King - auf übernatürliche Elemente ganz verzichtet wurde. Während "The Green Mile" nie so ganz mein Fall war, mag ich aber auch die meisten anderen King-Filme - allen voran: "Der Nebel".



15. "Chihiros Reise ins Zauberland": Ein Animationsfilm muss selbstverständlich auch mit dabei sein und obgleich ich wahrlich kein Anime- und Manga-Fan bin, so bin ich doch ein großer Bewunderer von Hayao Miyazaki, denn seine Filme sind nicht nur tolle Trickfilme, sondern auch stets sehr tiefgründig und sprechen so meist sowohl ein sehr junges als auch ein erwachsenes Publikum an. Die Geschichte von Chihiro, die es ins Badehaus der Hexe Yubaba verschlägt, sprüht nur so vor absurden und lustigen Einfällen - weshalb es immer ein vergnügen ist diesen Film zu sehen.



14. "Matrix": "Was ist die Matrix?" - "Man muss sie selbst erleben!" In der Tat! Einer der wohl revolutionärsten Filme aller Zeiten. Anders als viele andere bin ich auch durchaus ein Fan der ganzen Matrix-Saga. Natürlich waren die zwei Fortsetzungen und die Kurzfilme der "Animatrix" nichts im Vergleich zum Original, doch gemessen an vielem anderen, was man so vorgesetzt bekommt, sind es immer noch gut gemachte und unterhaltsame Filme mit einem gewissen Anspruch. An die geistigen Höhenflüge des ersten Films kommen sie selbstverständlich nicht heran, aber das wäre in dem Fall wohl auch so gut wie unmöglich.



13. "Dr. Seltsam, oder wie ich lernte, die Bombe zu lieben ": "Mein Führer, ich kann wieder gehen!" Wunderbar absurde Polit-Satire von Stanley Kubrick (klar, ich hätte auch einige andere Filme von ihm hier reinnehmen können, aber dieser ist mein persönlicher Favorit) mit einem sehr ernsten Hintergrund. Ganz großes Kino mit Peter Sellers in Bestform - und das gleich dreimal! Wer ihn nicht gesehen hat, sollte es dringend ändern.



12. "Schindlers Liste": Ich muss mich jetzt mal outen: Ich stehen Steven Spielberg immer sehr zwiegespalten gegenüber - mit "Jurassic Park", "Der Weiße Hai", "E.T. - der Außerirdische" und den Indiana Jones-Filmen hat er einige geniale Filmklassiker geschaffen, die allesamt absoluter Kult sind und das mit Recht. Andererseits halte ich Spielberg dennoch für reichlich überschätzt, wenn man ihn mit einigen seiner Kollegen vergleicht. Besonders eines stört mich bei Spielberg immer wieder und gerade bei dem Ende von "Schindlers Liste" wird dies besonders deutlich: ein Hang zu kitschiger Theatralik. Der Film ist als Historienfilm ebenso wie als Plädoyer für mehr Menschlichkeit als auch als Mahnmal gegen das Nazi-Regime und für Oskar Schindler hervorragend - bis auf eines: diese völlig überzogene Szene, in der Schindler, kurz bevor er in seinen Wagen steigt und flieht, noch mit sich selbst hadert und in Schuldgefühlen und Selbstmitleid zerfließt. Das war so richtig typisch Steven Spielberg ;-) und deshalb "nur" Platz 12.



11. "Gandhi": Historienfilme sind ja oft eine sehr zweischneidige Sache und Biographien ebenso. Bei einer so außergewöhnlichen Figur wie Mohandas Karamchand Gandhi hätte da wirklich großer Schrott bei entstehen können, doch Sir Richard Attenborough schaffte es das Leben und Wirken Gandhis und auch dessen Wesen hervorragend auf die Leinwand zu bannen. Ein großartiger Film über einen noch großartigeren Menschen - sollte in keiner DVD-Sammlung fehlen.



10. "Star Wars - Episode III: Rache der Sith": Star Wars musste natürlich in die Top 10 und ich habe mich jetzt mal stellvertretend für die ganze schillernde Saga für meinen persönlichen Liebling entschieden. Episode III empfand ich stets als den vielschichtigsten und tiefgründigsten der Filme, womit er aus der Prequel-Trilogie heraussticht. Die Original-Trilogie schätze ich im Durchschnitt natürlich wie die meisten weit mehr, aber dieser eine Teil ist mir doch der liebste... allerdings nur im O-Ton, denn "Rache der Sith" ist wirklich so einer der ganz wenigen Fälle, wo die deutsche Synchronfassung beim besten Willen nicht auszuhalten ist.



9. "Million Dollar Baby": Normalerweise kann man mich mit Filmen über Sport ja ebenso jagen wie mit Sport selbst - ja, die einzige Möglichkeit mich ans Laufen zu bringen, ist mir mit einer anderen Sportart zu kommen. Doch ist dieser Film ja viel mehr. "Million Dollar Baby" ist ein vielschichtiges Filmdrama mit großartig gezeichneten und gespielten Charakteren. Außerdem war es der erste Film, bei dem ich am Ende doch etwas weinen musste, was ich aber eher als positiv sehe, denn Filme, die es schaffen einen so sehr zu berühren, zeugen von einer großen Kunstfertigkeit des Regisseurs.



8. "Planet der Affen": Die Rede ist natürlich vom Original von 1969, denn Burtons Remake ist zwar keineswegs schlecht, doch an die erste Adaption kommt er nicht heran. "Planet der Affen" ist für mich bis heute DAS Paradebeispiel für einen erstklassigen Science-Fiction-Film: gesellschaftskritisch, satirisch, vorausdenkend, spannend und originell. Das Ende ist legendär und die Figur des Professor Zaius zählt zu meinen absoluten Lieblingen unter den Filmcharakteren. Einfach Affenstark!



7. "Inglorious Basterds": Ich weiß, dass viele "Pulp Fiction" für Tarantinos Besten halten, doch ich muss gestehen, dass der Film sich mir nie so gänzlich erschlossen hat und mir "Reservoir Dogs" und "Kill Bill" stets mehr zugesagt haben. Und "Inglorious Basterds"? Ich war zunächst sehr skeptisch, wurde aber eines Besseren belehrt. Tarantino schmeißt zwar die historischen Fakten über Bord, fängt aber gleichzeitig die NS-Propaganda-Maschinerie und die Grausamkeit des Krieges ein wie kein zweiter. Die "Basterds" können nur die Helden sein, weil ihre Gegner Nazis sind, denn der Haufen von Lt. Aldo Raine ist an Sadismus und Grausamkeit nur von der braunen Landplage zu übertreffen. Keine Schwarz-Weiß-Malerei, sondern ein Blick in die Abgründe der menschlichen Natur und zugleich unterhaltsam wie kein anderer Kriegsfilm. Tarantino ist und bleibt halt ein cineastisches Genie.



6. "Der Herr der Ringe": Wehe, jetzt fragt einer: "Welcher Teil?" - das Buch wurde aufgeteilt, weil es zu lang war und beim Film ist es nicht viel anders. Der Abspann von "Die Rückkehr des Königs" macht unmissverständlich klar, dass auch Peter Jackson die Trilogie als einen 11-stündigen Monsterfilm verstanden wissen will. Apropos Peter Jackson: Ich weiß, dass viele Fans des Buches so ihre Probleme mit der Adaption haben, doch in meinen Augen hätte man es kaum besser machen können und wenn man den Film mal mit anderen Roman-Adaptionen vergleicht, sollte einem klar sein, wie glücklich man mit Jacksons Fassung sein sollte. Natürlich kommt der Film an das Buch nicht heran, doch das ist im Fall vom Herrn der Ringe auch schier unmöglich. Der Film ist nichtsdestotrotz großartiges, tiefgründiges Fantasy-Kino.



5. "Psycho": Lange Zeit mein Lieblingsfilm, aber mittlerweile etwas nach hinten gerückt. Nichtsdestotrotz bleibt Alfred Hitchcocks Psycho-Horror-Mystery-Thriller ein zeitloser Geniestreich - oft kopiert, selten erreicht, aber nie übertroffen! Auch nach 50 Jahren noch ist der Film einfach brillant, was mal wieder beweist, dass Hitchcock seiner Zeit weit voraus war. Mit einfachsten Mitteln wird Spannung erzeugt wie sie allenfalls noch von "Lost" erreicht wurde. Absoluter Kult!



4. "Requiem for a Dream": Noch einer dieser Filme, die einen mit einem eher unwohlen Gefühl in der Magengegend oder einem Kloß im Hals zurücklassen. Der Soundtrack von Clint Mansell ist - zumindest in meinen Augen - die großartigste Filmmusik, die je komponiert wurde. Darren Aronofskys Filme sind ja immer optisch brillant und hart an der Grenze des Erträglichen und "Requiem for a Dream" ist halt sein bester Film. Ich habe zwar nicht geheult, war aber am Ende schon kurz davor. Bedrückend. Brutalst ehrlich. Genial. Einer der besten Filme aller Zeiten, aber ich möchte ihn sobald kein zweites Mal sehen... ;-)



3. "Watchmen - Die Wächter": Selbst die stark gekürzte Kinofassung, wie wir sie hier in Deutschland zu sehen bekamen, ist schon genial - nicht so genial wie das Buch, aber genial genug für den dritten Platz. Zach Snyder ist halt doch ein Könner und gerade bei Graphic-Novel-Verfilmungen läuft er zur Hochform auf. Dass "Watchmen" an den Kinokassen eher floppte wundern nicht so wirklich, wenn man sich mal Online-Rezensionen durchliest und mal wieder bewiesen bekommt: Manche Menschen können nicht damit umgehen, wenn ein Film sie mal mit ernsthaften Themen konfrontiert und zum Nachdenken auffordert - gerade bei einer Comic-Verfilmung, wo viele Action pur erwarten, scheint das tödlich für den Erfolg eines Films zu sein. Traurig, traurig - ein Schicksal, mit dem "Watchmen" in diesem Ranking allerdings in bester Gesellschaft ist.



2. "Brücke nach Terabithia": Ein weitgehend unbekannter und völlig falsch vermarkteter Film. Einige bezeichnen ihn als Fantasyfilm, andere als Kinderfilm. Er ist weder das eine noch das andere, denn auch, wenn sich hier zwei Kinder eine Fanatasiewelt erschaffen, um den Schikanen ihrer Klassenkameraden und den Problemen ihrer Elternhäuser zu entfliehen, ist der Film nicht wirklich sehr kindertauglich (auch wenn das FSK da anderer Meinung war: "ohne Altersbeschränkung"). Besonders das letzte Drittel ist das Traurigste, was ich je in einem Film oder einer Serie gesehen habe, ohne jemals in überzogenen Pathos oder Kitsch abzugleiten. Überhaupt hat der Film eine großartige Erzählweise, denn alles entwickelt sich einfach, die Dinge passieren, nichts wirkt konstruiert. Umso mehr trifft einen das Ende, es beschäftigt einen. Guckt euch den Film an, wenn ihr ihn noch nicht kennt. Mich würde vor allem mal interessieren, wann ihr den Kampf mit den Tränen verloren habt, denn wer bei dem Film nicht heult, muss wohl ein Herz aus Stein haben. Deshalb: absolutes Meisterwerk und dennoch schaffe ich es mir nicht, die DVD ein zweites Mal bis zum Ende anzugucken, denn sobald die Stelle kommt, wo Jesse alleine in Terabithia ist und sein Vater ihn dort aufsucht, breche ich in Tränen aus. Da stehe ich auch zu, weil ich weiß, dass ich da nicht alleine bin.



1. "Pans Labyrinth": Große Überraschung! Ist ja nichts Neues, dass dieser Film in meinen Augen der beste Film aller Zeiten ist. Wie meine Nummer #2 ist auch "Pans Labyrinth" sehr traurig und handelt von einem Kind, welches in seine eigene Fantasiewelt flieht. Das Grauen von "Pans Labyrinth" geht allerdings weit über die Tragik von "Brücke nach Terabithia" hinaus. Guillermo del Toros Glanzstück ist eine kompromisslose Fabel über die Schrecken des Krieges, erzählt aus der Sicht eines Mädchens, Ofelia, und eines sadistischen Kriegstreibers, Vidal. Gerade der Charakter des Vidal ist eine absolute Ausnahmeerscheinung: ein Filmschurke, der nicht dämonisiert wird und gerade wegen seiner Menschlichkeit umso abstoßender wirkt - die wahre Natur des Bösen, grausam bis zu seinem letzten Atemzug und zugleich nicht gefühllos. Ein Filmschurke wie es keinen zweiten gibt! Und Ofelias Fantasiewelt? Auch hier existiert das Böse und alles wirkt wahrlich wie einem Traum entsprungen: surreal, nicht ohne bekannte Motive und zugleich frei von Klischees. Kein Film ist zugleich so schön und grausam zugleich. Ein Meisterwerk, das von seinen Gegensätzen lebt!

Sonntag, 22. August 2010

Meine persönlichen Top 25: Lieblingsserien

So Rankings sind ja immer sehr beliebt, da sie mit wenig Aufwand viel Diskussionsstoff liefern und da man ja doch immer mal gefragt wird, was denn nun konkret die persönlichen Lieblinge sind, werd' ich jetzt in unregelmäßigen Abständen mal meine All-Time Favorites verschiedener Kategorien mit recht kurzen Kommentaren versehen veröffentlichen. Bevor jetzt gleich wieder einer nörgelt, weil ich nun ausgerechnet seine Lieblingsserie nicht auf der Liste habe: es sind MEINE Lieblinge - das heißt gewiss nicht, dass es nicht auch Serien gibt, die großartig sind und nicht draufstehen, denn vielleicht habe ich diese Serien nie gesehen (im Anschluss folgen deshalb noch einige Serien, die ich auch gerne gucke bzw. geguckt habe, die es aber nicht in die Top 25 geschafft haben) oder sie sind einfach nicht mein Fall. Hier also meine 25 Lieblings-TV-Serien (es ist der ein oder andere Geheimtipp darunter):
  1. Lost: Nach sechs Staffel, 13 Mobisoden und dem Epilog "The new Men in Charge" ging "Lost" nun in Rente und auch wenn einige über das Ende unzufrieden sind, hat mich die Serie bis heute inspiriert und stets so gefesselt und begeistert, dass alles andere als der erste Platz unfair wäre.
  2. [scrubs] – Die Anfänger ([scrubs]): Für mich die beste Sitcom aller Zeiten: gewagtes Setting, schillernde Charaktere, weites Humorspektrum, herrlich surreale Tagtraumsequenzen, keine Lacher vom Band, Mut zu tragischen Momenten und Gesellschaftskritik. Kurzum: einfach genial und innovativ - absoluter TV-Kult.
  3. Veronica Mars: Ein Paradebeispiel dafür, dass es qualitativ gutes Fernsehen heute schwer hat. Nach drei Staffel wurde die Crime-Dramedy um Jungdetektivin Veronica Mars abgesetzt. Viele erfuhren so wie ich sogar erst nach Einstellung von der Serie, was schon zeigt woran es haperte: schlechte Sendeplätze und falsche Vermarktung. Es ist ein Jammer und es gibt keine Serie, deren Einstellung ich so bedauere, denn anders als bei "Lost" hatten die Autoren noch Stoff für Jahre. Zum Glück halten sich die Cliffhanger nach dem Serienfinale in Grenzen.
  4. Supernatural: Ich habe vor Jahren den Pilot auf Pro7 gesehen und fand ihn wie viele ziemlich ermüdend. Dann gab es bei amazon.de die komplette erste Staffel für 10€ und ich dachte: Gib ihr nochmal 'ne Chance. Ich habe es nicht bereut, denn die erste Folge war die mit Abstand schwächste. Ganz großes Fernsehen!
  5. Dexter: Ich bin mal ehrlich: die Plätze 4 bis 8 sind einigermaßen willkürlich ;-). "Dexter" ist auch so eine der Serien, die in Deutschland an ihrem Sendeplatz krankt, aber durch die hohe FSK-Bewertung müsste sie sonst geschnitten werden, weshalb ich da doch lieber mit dem schlechten Sendeplatz lebe. Auf jeden Fall ist die Serie echt clever und hat einen herrlich morbiden Humor.
  6. ReGenesis: Ein absoluter Geheimtipp. Leider liefen im Deutschen Fernsehen bis heute nur die ersten beiden Staffeln und zwar auf arte. Es sind auch nur diese beiden auf DVD erschienen. Man kann nur hoffen, dass wir die anderen beiden Staffel bei Zeiten nachgereicht bekommen. Wäre wirklich schade drum, denn schließlich bildet diese kanadische Serie eine der Sternstunden moderner Science-Fiction in Reinstform.
  7. TrueBlood: Endlich mal wieder RICHTIGE Vampire und keine Kuschel-Blutsauger á la "Twilight". "True Blood" ist eine symbolträchtige und düstere wie poetische Zukunftsvision in brillanten Bildern. Die Serie zeigt wie ein mögliches Zusammenleben von Menschen und Vampiren aussehen könnte ohne die Vampire ihrer natürlichen Triebe zu berauben oder zu verniedlichen. Sex, Blood and Rock'n'Roll!
  8. Heroes: Staffel 1 war genial und wäre es in dem Stil weitergegangen, hätte ich "Heroes" wohl auf der 4 gehabt. Doch wurde die Serie danach immer abstruser und verlor im Laufe von Staffel 3 den Boden unter den Füßen. Die Inkonsequenz, mit der man die Entwicklung von Charakteren wie Sylar, Mohinder Suresh oder Peter Petrelli beschrieb, und das grundlose "Herausschreiben" vielversprechender Charaktere wie Elle Bishop, Adam Monroe oder Arthur Petrelli haben der Serie zusätzlich geschadet. Sehr Schade!
  9. Fringe: Die Serie hat sicher auch ihre Lückenfüller-Episoden, ist aber dennoch ganz interessant und spannend. Außerdem sind die Charaktere wirklich hervorragend ausgearbeitet. Aber was kann man von J.J.Abrams auch anderes erwarten. Da so langsam die Hintergrundmythologie offenbar wird, gewinnt die Story in Staffel 2 auch stark an Fahrt - ähnlich wie auch bei "Supernatural" muss man dieser Serie wohl einfach etwas Zeit geben, sich zu entwickeln.
  10. Stargate: Kommando SG-1 (Stargate SG-1): Ja, ich hör 'einige schon entsetzt rufen, aber ich habe die Serie früher geliebt, keine Folge verpasst und viele sogar noch als VHS zu Hause stehen. Staffel 1 war bis auf das Finale zugegeben ziemlich arm, aber da ich erst in Staffel 3 reingekommen bin und die alten Staffeln später nachgeholt habe, ist mein Blick auch ein etwas anderer, denn die stärkste Phase hatte die Serie definitiv in den Staffeln 3 - 5. Wobei wirklich schlimm fand ich nur Staffel 6. Klar, die hatte mit Anubis den zweitbesten SG-Schurken (nach Sokar, der ja wahrlich verpulvert wurde), aber Daniel fehlte und da sind wir auch bei der größten Stärke der Serie: die Charaktere. Dieses ungleiche Quartett (in Staffel 8 Trio, in 10 Quintett), deren Dialoge und ein gewisses Maß an gesunder Selbstironie machten "Stargate" für mich immer zu einer der unterhaltsamsten TV-Serien.
  11. The Big Bang Theory: Bei der Serie haben Menschen wie wir ja irgendwie den Eindruck, uns selbst zuzugucken. Ich hab es zwar nicht so mit Superhelden-Comics und "Star Trek", bin aber dennoch ein Vollzeit-Nerd, dessen Zimmer vor DVDs, Büchern und Action-Figuren nur so überquillt. Meine Neurosen liegen wohl irgendwo zwischen Leonard und Sheldon und der Rest eigentlich auch... da freut man sich doch, eine Sitcom über Nerds zu sehen, denn man versteht tatsächlich alle Gags - im Gegensatz zur breiten Masse ;-)
  12. Primeval – Die Rückkehr der Urzeitmonster (Primeval): Die Serie ist sicher nicht jedermanns Fall, aber ich stand immer schon auf Dinosaurier (ich wusste, was ein Tyrannosaurus rex von einem Allosaurus unterscheidet, ehe ich schreiben konnte ;-)) und auf Zeitreisen Stories ebenso. Ganz abgesehen davon liebe ich den trockenen englischen Humor, der in dieser Serie ja immer wieder zum Einsatz kam. Die Hauptstory geht außerdem ja ein gutes Stück über eine Mischung aus "Jurassic Park" und "Stargate" hinaus, ist spannend und clever in Szene gesetzt.
  13. Die Simpsons (The Simpsons): Wie wohl die meisten in meiner Generation liebe ich die gelben Nervensäge aus der Feder von Matt Groening. Da sie letztlich jeder kennt und sie absoluter Kult sind, erscheint es mir auch überflüssig ein weiteres Wort über sie zu verlieren.
  14. Buffy – Im Bann der Dämonen (Buffy - The Vampire-Slayer): Lang, lang ist's her... die Serie kann man wohl mit Fug und Recht als einen der wichtigsten Wegbereiter bei der Revolution im Medium TV-Serie bezeichnen. Zugegeben Staffel 1 und 2 plätscherten noch etwas vor sich hin und die Effekte waren gruseliger als die Monster, aber letztlich zählte bei "Buffy" eh' immer etwas anderes: die Charaktere und der mit pop-kulturellen Referenzen gespickte Humor. Tja, und das große Finale könnte es mit so manchem Blockbuster locker aufnehmen.
  15. Die Tudors: Heinrich VIII. - kaum eine Figur der Geschichte wurde gleichermaßen geliebt und gehasst. Bis heute scheiden sich die Geister an ihm, denn er wurde wahrlich vom Paulus zum Saulus, begann als König der Reformationen, der vom Volk geliebt wurde, und endete als abscheulicher , verhasster Tyrann. "Die Tudors" thematisieren in vier Staffeln Aufstieg und Fall von Henry Tudor - Begründer der Anglikanischen Kirche, Vater von Elizabeth I., Reformator, Friedensstifter und Tyrann. Obgleich nicht jedes Detail historisch korrekt wiedergegeben wird, so wird doch - und das finde ich viel wichtiger - die Stimmung dieser Epoche eingefangen. Von dem großartigen Ensemble, das den historischen Persönlichkeiten neues Leben einhaucht, ganz zu schweigen.
  16. Family Guy: Die erste Serie in diesem Ranking, die ich nicht zumindest teilweise auf Video oder DVD habe, was sich aber beizeiten sicher ändern wird. Auch wenn "Family Guy" immer wieder nachgesagt wird, den "Simpsons" sehr ähnlich zu sein, empfinde ich die Serie als weitaus surrealer und spitzzüngiger. Die Serien haben zwar die gleiche Grundkonstellation und sind beide gezeichnet, aber das war es dann auch mit den Gemeinsamkeiten - der Humor von "Family Guy" ist schwärzer, zynischer, direkter, gesellschaftskritischer - kurzum: böser. Die Serie legt den Finger in die Wunden der Gesellschaft - wo die "Simpsons" sich damit begnügen, zu parodieren und zu karikieren, will "Family Guy" entlarven und wird deshalb von vielen als grenzwertig wahrgenommen.
  17. Die Wilden 70er (That 70’s Show): Eine Sitcom, auf die ich letztens wieder gestoßen bin, und anders als noch vor ein einigen Jahren hat sie mich dieses Mal voll in ihren Bann gezogen, weil sie wunderbar mit Klischees der 70er Jahre spielt und überspitzt, sich aber nicht von diesen beherrschen lässt, sondern ihren eigenen "Motor" entwickelt, der Handlung und Komik am Laufen hält. Einfach klasse!
  18. Futurama: Es gibt Folgen dieser Serie, wegen denen sie eigentlich noch vor den "Simpsons" hätte sein müssen, aber dann fallen mir auch wieder Folgen ein, die ich ziemlich bescheuert fand - etwa "Amazonen machen Snu Snu". Grundlegend muss man "Futurama" zugestehen einen weitaus bissigeren und hintergründigeren Humor zu haben als die gelben Verwandten. Leider ist die Anzahl der wiederkehrenden Figuren auch geringer, wodurch es mir immer etwas an Running-Gags, gewissen Insidern und Wiedererkennungswerten fehlte.
  19. How I Met Your Mother: Ich weiß, dass viele die Serie wohl gerne weiter oben gehabt hätten, doch bis auf die Erzähltechnik bietet die Serie ja jetzt nichts wirklich einzigartiges. Die Charaktere sind alle sehr schillernd und als Typen toll ausgearbeitet, die Gags sitzen und so weiter... aber sein wir mal ehrlich: es ist nicht die erste Sitcom um eine Gruppe ungleicher Freunde, nicht einmal die erste, die in New York spielt ;-)
  20. Harper’s Island: Am 21. Oktober erscheint die blutige Hetzjagd endlich auf DVD. Das Tolle an der Serie ist, dass sie das Setting und die Motive eines typischen Horrorfilms aufgreift, aber dadurch, dass es halt eine Serie ist, viel mehr Zeit und Raum hat, die Charaktere zu entwickeln und dem Zuschauer sympathisch zu machen, wodurch ihr Tod einen dann viel mehr trifft als in einem Horrorfilm, bei dem man sich ja gar nicht erst mit den Figuren anfreunden - schließlich landen eh' alle bis auf ein oder zwei am Ende in einer schmucken Holzkiste.
  21. Reaper – Ein teuflischer Job (Reaper): Mal wieder so eine Serie, bei der ich nicht begreife, warum sie eingestampft wurde. Ich fand sie - wie das meiste was Kevin Smith macht - saukomisch. Die Charaktere waren cool, die Story war schön abgedreht... schade, schade... eine tolle Mischung aus Sitcom und Fantasy-Serie.
  22. Dr. House (House M.D.): Zu der Serie weiß ich wahrlich nicht, was ich schreiben soll, denn Greg House ist mittlerweile wohl jedem ein Begriff. Ich bin damals über eine Mitschülerin darufgestoßen, die eigentlich im Gegenzug mal einen Blick in "Lost" und/oder "[scrubs]" werfen sollte, aber manche Leute kann man nicht einmal zu ihrem Glück zwingen.
  23. Nightmares & Dreamscapes: Nach den Geschichten von Stephen King (Nightmares & Dreamscapes: From the Stories of Stephen King): Diese Mini-Serie ist zwar keine TV-Serie im herrkömmlichen Sinne, denn die einzelnen Folgen bauen nicht aufeinander auf, sondern bilden stets eine geschlossene Einheit basierend auf einer Kurzgeschichte Kings. Jede Folge ist aber so interessant gemacht und hochkarätig besetzt, dass diese Mini-Serie absolut sehenswert ist. Einer der eingangs erwähnten Geheimtipps also ;-).
  24. Star Wars: Clone Wars & Star Wars: The Clone Wars: Die beiden zu trennen, halte ich für etwas albern, obgleich ich die erste Serie (die 2D-Animation) mit ihren kantigen Zeichnungen und den leicht übertreibenen Kampfszenen etwas lieber mochte als den auf 3D getrimmten Nachfolger. Diese erste Miniserie besaß so einen ungelenken, leicht trashigen Charme wie ihn die alten Film immer hatten. Die 3D-Serie versucht mit ähnlichem Look zu arbeiten und trimmt dann aber wieder alles auf Hochglanz. Der dadurch kreierte Look ist wahrlich einzigartig - comic-hafte Animationen mit naturalistischen Texturen. Die Folgen schwanken zwischen "geiler als Episode I und II" und "ach, du meine Güte - hoffentlich frisst mich bald ein Sarlac, damit ich mir das nicht zuende ansehen muss", was in beiden Fällen Schade ist, wenn man mal so drüber nachdenkt.
  25. Columbo: Und da sag ich noch, es sei bei "Buffy" lange her. Ich bin eigentlich kein Krimi-Fan, aber den schrulligen Kult-Inspektor mit dem Glasauge habe ich schon geliebt als ich noch zu jung war, die Serie überhaupt zu verstehen. Früher hab ich keine Ausstrahlung verpasst und manchen Fall bestimmt viermal gesehen. Allein deshalb musste er in die Top 25.
Weitere Serien:
Stromberg: Den hätten die meisten wohl in den Top25 erwartet, aber so gern ich die Serie auch mag, war es nun keine von denen, wo ich das Gefühl hatte, es wäre schlimm, wenn ich mal eine Folge verpasse.
Dr. Psycho:
Fand ich offengestanden sogar unterhaltsamer als "Stromberg", weil die Konstellation der Charaktere hier noch etwas konfliktgeladener ist, die Figuren aber dennoch allesamt sympathischer wirken.
Twin Peaks:
Da werden sich einige wundern, warum die nicht in den Top25 steht und der Grund ist, dass die Serie mir zu viele Längen hatte und von den Studios auch ganz schön zerpflückt wurde. Sie wäre aber Platz 26 gewesen.
Legend of the Seeker - Das Schwert der Wahrheit: Es ist nicht das Gelbe vom Ei, aber ich habe damals bei Staffel 1 angefangen zu gucken und dachte mir: "Gib der Serie mal eine Chance!" Seither hat sich die Serie durchaus gesteigert, die Charaktere besitzen einen gewissen Charme und einige nette Einfälle hatten die Macher schon. An einem langweiligen Sonntagnachmittag ist es immer noch die beste Alternative im Fernsehen.
Hör mal wer da hämmert: Diese Sitcom ist einfach Kult und ich werde auch bei der 10ten Wiederholung nicht so recht müde, sie zu gucken. Und einige Zitate wie "Das glaube ich nicht, Tim!" oder "Mehr Power!" sind schon in den allgemeinen Sprachgebrauch eingeflossen.
FlashForward: Noch eine Serie, die die Studios auf dem Gewissen haben. Mehr will ich dazu nicht mehr sagen.
Charmed - Zauberhafte Hexen: Ja, ich hab's geguckt, weil ich Julian McMahon als Cole/Balthazar mochte, doch als die Figur weg war, war die Luft endgültig raus und es war nur noch ein einziger Zickenkrieg. Ich führe die Serie auch nicht auf, weil ich sie besonders toll fand, sondern schlicht, weil ich sie geguckt habe und versuchen will alle freiwillig und im Vollbesitz meiner wenigen geistigen Kräfte geguckten Serien hier unten mitaufzuführen. Und wenn ich mir überlege, was man uns zu der Zeit, als ich sie geguckt habe (das ist nämlich noch nicht soooo lange her), sonst so im Nachmittagsprogramm vorgesetzt bekam, war das noch immer die beste Alternative.
Dr. Slippery - Fortysomething: Die Serie wurde ja bei uns erst durch den "Dr. House"-Boom bekannt, denn auch hier spielt Hugh Laurie einen Arzt - allerdings noch in seinem guten, alten England. Die Mini-Serie ist zumindest wegen Laurie sehenswert.
News Radio: Habe ich damals entdeckt, als sie morgens auf dem gerade neu "entstandenen" Sender Comedy Central wiederholt wurde. "News Radio" gehört defintiv zu den durch die Charaktere getragenen Sitcoms und gefielt mir gerade deshalb immer sehr gut.
Chaos City: Funktioniert ähnlich und Michael J. Fox war in dieser Serie einfach ganz große Klasse.
Two and a Half Men: Ich guck die Serie ab und an ganz gerne, kann aber den Hype nicht so ganz nachvollziehen, was wohl daran liegt, dass ich mit Gags, bei denen es mehrheitlich um Sex geht nie viel anfangen konnte.
Malcolm mittendrin: Noch eine Sitcom und von dieser habe ich manche Folgen gewiss auch drei- oder viermal gesehen.
Bloch: In unregelmäßigen Abständen zeigt die ARD imer mal wieder am Mittwoch einen neuen Pfall des Psychotherapeuten Maximilian Bloch. Für mich als Berufsirren natürlich jedes Mal Pflicht!
Balko: Die alten Folgen waren genial (lustig und Spannend zugleich), aber die Serie hat leider sehr unter den ständigen Umbesetzungen gelitten und ließ im Laufe der Jahre immer mehr nach.
Monk: Die ersten Folgen fand ich noch richtig klasse, aber das ist dann doch eine Serie, die sich irgendwann totgelaufen hat.
Großstadtrevier: Eine der ganz wenigen deutschen Kultserien. Als Kind konnte ich sogar den Titelsong auswendig. das kann ich heute zum Glück nicht mehr und die Serie hat auch stark nachgelassen, ist aber mittlerweile die letzte sehenswerte Vorabendserie ("Die Simspsons" mal ausgenommen).
Die Dinos: Eine meiner Lieblingsserien als Kind. Als Jugendlicher hab ich sie nochmal wiederentdeckt und den teils sehr hintergründigen Humor erstmals richtig begriffen, wodurch ich die Serie gleich nochmal so gern hatte. Und so einige Sprüche wie "Nicht-die-Mama!" oder "Bin da! Wer noch?" sind ja schon geflügelte Wörter. "Ach, du dicker Dino!"
Okay, der Rest kommt jetzt als bloße Aufzählung, denn der Rest bedarf keiner großen Kommentare: Friends, Will & Grace, Dharma und Greg, Das Amt (kennt das überhaupt noch wer?), Hinterm Mond gleich links, Alf, Gargoyles und noch viel mehr, was ich bestimmt vergessen habe.